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Liebeserklärungen an die E-Gitarrenmusik

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Kid Ramos
Old School
(Rip Cat Records, 46:22)

Was für ein Comeback! Nach 17 Jahren freiwilliger Familien- und gesundheitsbedingter Zwangspause legt David „Kid“ Ramos mit „Old School“ eine 1-a-Retroscheibe vor, die vom ersten bis zum letzten Ton Freude macht. Aufgenommen im Studio des Retroblues-Experten Jon Atkinson in Kalifornien hat Ramos seiner Liebe zu den Sounds vergangener Jahrzehnte auf seiner fünften Soloplatte freien Lauf gelassen. Mit „Kid’s Jump“ und „Wes Side“ hat er stilistische Reminiszenzen an B.B. King und Wes Montgomery komponiert beziehungsweise interpretiert, die gelungene Liebeserklärungen an die Wurzeln der E-Gitarrenmusik in den USA sind. Mit Klassikern wie „Mona Lisa“ aus dem Programm unter anderem eines Nat „King“ Cole oder „Heartbeat“, einem großen Hit beispielsweise für Buddy Holly, hat er wertvolle Erinnerungsarbeit an großartige Songs und Sänger geleistet. Und mit seinen eigenen Songs „Tell Me What Ya Want“ oder „You Never Call My Name“ hat er in Kooperation mit dem großartigen Vokalisten Johnny Tucker quasi „neue Oldies“ geschaffen, die nahtlos an die Vorbilder anknüpfen. Dazu gesellen sich der warme analoge Klang der Platte, die stilistisch untadelige Gitarre des Künstlers, die Gesangseinlage von seinem einstigen Bühnenpartner Kim Wilson („High Society“ von T-Bone Walker), die sängerische Entdeckung seines Sohns Johnny Ramos und eine brillante Band. Hier passt alles!

Was ist die Summe aus 4 und 7?

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