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Zwei Generationen des Blues

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Lonnie Shields Band
Code Blue
(New Millennium Records)

Ursprünglich vom Gospel geprägt, widmete sich der amerikanische Sänger und Gitarrist Lonnie Shields zunächst dem Soul und Funk, bevor er sich vermehrt auch dem Blues zuwandte und an der Seite von alten Größen wie Frank Frost oder Big Jack Johnson spielte. Mittlerweile gehört der 1956 in West Helena, Arkansas, geborene Musiker selbst zu den alten Großen, die junge Musiker an ihre Seite holen. Jesse Loewy wurde schon im Teenageralter als Talent gefeiert und ist nun festes Bandmitglied, für den mittlerweile 19-jährigen Gitarristen räumt Shields an der einen oder anderen Stelle sogar den Platz am Gesangsmikrofon. Und der Altmeister weiß offensichtlich genau, was er da tut. Denn die beiden Generationen trennt nur das Alter, musikalisch bewegen sich beide auf dem von Bläser- und Synthesizer-Sounds geschwängerten Blues- und Soulalbum „Code Blue“ nämlich auf der Höhe der Zeit. Auch wenn man bei einigen der insgesamt 13 Songs mitunter geneigt ist, sich die Gitarren ein Stück mehr in den Vordergrund gerückt zu wünschen, ergänzen sich die beiden Saitenspezialisten überaus gut und Loewys jugendlicher Gesang sorgt – nicht zuletzt auch im gelegentlichen Duett mit Shields – für frischen Wind.

01.02.2018 • Dirk Funke


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Rosedale, Kenny "Blues Boss" Wayne, Layla Zoe, Mike Vernon, Keith Stone With Red Gravy, Blues Caravan 2019, Mick Kolassa, Trudy Lynn, Jonathon Long, Colin James, Lindsay Beaver, Cliff Stevens, Big Jay McNeely, Steamhammer, Daniel De Vita, Vanja Sky, Vanesa Harbek, European Blues Union, über 100 Rezensionen u. v. m.