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und Bluesrock

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Treibende Energie

Alex Lopez
Rising Up
(Maremil, 42:30)
Digisleeve/Digifile

Das fünfte Album von Alex Lopez aus Cleveland, Ohio, verbindet britischen Bluesrock mit klassischem Blues. Er debütierte als Keyboarder, fand dann aber schnell seinen Weg zur Gitarre, beeinflusst von Eric Clapton, Jimmy Page und Jimi Hendrix. Lopez spielte zunächst in kleinen Clubs; eine weitere Station war für ihn die Rockband Reminiscion. 2013 legte er sein Album „Back Bedroom Blues“ mit Blues- und Bluesrock-Songs vor, auf denen er alle Instrumente selber spielte. Zwei Jahre später veröffentlichte er „Is It A Lie“ mit seiner neu gegründeten Band The Xpress; die Alben „Slowdown“ und „Yours Truly, Me...“ folgten. „Rising Up“ ist ein gradliniges Bluesrock-Album, mit dem Lopez die Gitarrentraditionen von Clapton & Co. mit Songs wie „Not This Time“ und „Blues In My Groove“ zwar hofiert, aber mit einem leichten Funk-Einschlag weiterführt. Dazwischen lässt „Mountain Rain“ aufhorchen, inspiriert von den Alben von Led Zeppelin, besonders von dem Song „Gallows Pole“. Über Alex Lopez und seine Band mit Kenny Hoye an den Keyboards, Bassist Steve Roberts von The Xpress sowie Schlagzeugerin Kana Leimbach wird gesagt, sie könnten den Blues für eine neue Generation wiederbeleben. „Rising Up“ könnte der Schlüssel dazu sein. Das ganze Album zeichnet eine nervös treibende Energie aus, die eine starke und unkonventionelle Spielfreude dokumentiert. Da ist noch mehr zu erwarten.

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bluesnews 108

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